Kompetenz für
klinische Forschung

Das chirurgische Netzwerk CHIR-Net

Das 2006 gegründete chirurgische Studiennetzwerk CHIR-Net ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2014 gefördertes Netzwerk chirurgischer Regionalzentren in Deutschland.

Ziel ist es, die patientenorientierte chirurgische Forschung zu verbessern, um Patienten eine bestmögliche Betreuung sowie die Behandlung mit neuen Methoden und/oder Medikamenten anbieten zu können.

Professionelle Infrastruktur für chirurgische Studien

In den vergangenen Jahren konnte das CHIR-Net eine professionelle Infrastruktur für chirurgische Studien schaffen und ist diesbezüglich derzeit das größte Studiennetzwerk in Deutschland. Dieser Status soll in der Zukunft aufrechterhalten sowie weiter ausgebaut werden.

Hierzu gehören die Weiterentwicklung von Studienmethodik und Fortbildung des wissenschaftlich-ärztlichen Nachwuchses im Bereich chirurgischer Studien. Ein wichtiger Bestandteil ist die Kooperation der Regionalzentren untereinander und die Kooperation mit dem KKS-Netzwerk, welches aufgrund seiner studienspezifischen Struktur ein idealer Kooperationspartner für das chirurgisch-kompetenten CHIR-Net darstellt.

Ebenso liegt dem CHIR-Net die Zusammenarbeit mit universitären und nicht-universitären Krankenhäusern sowie anderen Kompetenznetzen und Studiennetzwerken am Herzen. Es sollen chirurgische multizentrische klinische Studien initiiert und durch regionale, nationale und internationale Vernetzung effektiv durchgeführt werden.

Patientenorientierte chirurgische Forschung

Um das Ziel, qualitativ hochwertige patientenorientierte chirurgische Forschung zu erreichen, bedarf es einer Reihe von Maßnahmen wie:

  • Aufrechterhaltung der etablierten Infrastruktur für multizentrische Studien in der operativen Medizin
  • Weiterentwicklung der Studienmethodik zum Vergleich operativer Interventionen
  • Studienbezogene Fortbildung von operativ tätigen Ärzten und Studienpersonal
  • Kooperation mit den Koordinierungszentren für Klinische Studien und anderen Kompetenzzentren
  • Zusammenarbeit mit allen operativen Fachgesellschaften
  • Zusammenarbeit mit Leistungserstattern und Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Kooperation mit der Industrie
  • Öffentlichkeitsarbeit